Projekt Erlebniswerkstatt

Knallen muss es tüchtig und lustig will ich’s haben, sonst mach‘ ich nicht mit.

– Astrid Lindgren

Hintergrund

Kreativ sein, künstlerisch wirken. Das können wir eigentlich alle, nur trauen wir es uns oft nicht zu. In vertrauensvoller Atmosphäre geben wir schon jetzt allen Menschen die Möglichkeit, die eigenen künstlerischen Fertigkeiten zu entdecken und auszubauen. Unabhängig von Geschlecht, Alter, sexueller Orientierung und Herkunft. Da uns der konsumkritische Umgang mit unserer Umwelt am Herzen liegt, treten wir sowohl für die Verwendung umweltschonender Materialien, als auch die Wiederverwendung bestehender Ressourcen ein.

Ziele

Im Gegensatz zum reinen Kauf von Konsumgütern, wollen wir, dass bei der eigenständigen Anfertigung ein persönlicher Bezug entstehen kann. So lernen wir einerseits, Gegenstände mehr zu schätzen und sie nicht so schnell wegzuwerfen. Andererseits geht es uns nicht nur um das Herstellen eines möglichst kreativen Produkts, sondern vielmehr um das Bewusstsein, Dinge zu reparieren. Denn die Nutzungsdauer von Gegenständen kann oft mit geringem Aufwand verlängert werden, sodass die ursprünglichen ökologischen Herstellungskosten sowie der verursachte Müll nicht umsonst der Umwelt entzogen wurden. Eng daran geknüpft, sieht sich darin auch der Gedanke des Upcyclings: Alte Möbel, dekorative Elemente oder Gebrauchsgegenstände sollen wieder im neuen Glanz erstrahlen. Gleichzeitig soll unsere Erlebniswerkstatt das soziale Miteinander fördern. Indem wir in der Erlebniswerkstatt Dinge gemeinsam nutzen wollen, erhöhen wir sowohl den Mehrwert der benötigten Maschinen, des gesamten Werkzeuges, als auch unseres gemeinsamen Wissens. Dabei lernen wir, dass jede*r von uns für die Gemeinschaft einen wichtigen Beitrag leistet und im Umkehrschluss ebenso Hilfe erfahren kann.

Umsetzung

Den Kern des Projekts wird die Holzwerkstatt bilden, welche die Umsetzung von individuellen Projekten, wie etwa Möbelbau/-restauration, Camper-Innenausbau oder auch diversen Do-it-yourself-Workshops ermöglichen soll. An den Wochenenden planen wir ein, unterschiedliche und variierende Kursangebote, wie zum Beispiel das Herstellen von Schalen und Kerzenhaltern, welche in der schulfreien Zeit auf mögliche Ferienkurse wie zum Beispiel das Bauen von Insektenhotels und Baumhäusern ausgeweitet werden können. Unser Angebot passen wir an die Nachfrage der Zielgruppen an. Darüber hinaus beziehen wir auch lokale Bedürfnisse ein. Neben der Holzverarbeitung ist weiterhin auch eine Fahrradwerkstatt sowie eine Glasperlen-Zieherei und Schmuckmanufaktur geplant. Die benötigten Werkstoffe können selbst mitgebracht, gespendet oder bei uns erworben werden.

Räumlichkeiten & Team

Auf dem Gelände der Villa-Flaire befindet sich bereits eine umgebaute Werkstatt mit einigen Kleinmaschinen bzw. Geräten für anfallende handwerkliche Aufgaben. Darüber hinaus arbeiten wir an einem Konzept für den Ausbau einer offenen Werkstatt, die ab Frühjahr 2023 von allen schaffenden Kreativen genutzt werden kann. Hier sollen Maschinen, Geräte, Werkzeuge und vor allem ausreichend Platz zur Verfügung gestellt werden. Durch die Unterstützung unserer fachkundigen und motivierten ehrenamtlichen Mitglieder aus technischen und handwerklichen Berufen, können wir Besucher*innen eine praktische Anleitung sowie Aufsicht bieten.

Villa-Flaire Newsletter

Solltet ihr bei unserem bunten Kulturstreben regelmäßige Updates wünschen, tragt euch gerne in den folgenden Newsletter ein. Wir informieren euch über die Entwicklung des Projekts und kommende Veranstaltungen.

Ein Projekt des Laissez-Faire e.V.
www.LAISSEZ-FAIRE.org
Gefördert durch den Verband für Popkultur in Bayern e.V.
www.POPKULTUR.bayern
Unterstützt durch die Bunte Liste Schwarzenbruck
www.BUNTE-LISTE-SCHWARZENBRUCK.de

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